IVK Institut für Versicherungskaufleute e.V.

Drygalski-Allee 33 / I. OG (Haus B)

81477 München

 
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Bestätigung und Beglaubigung der LÖSCHUNG des VEREINS

 

Beendigung Liquidation und Löschung des Vereins: doc20140718083636.pdf

Beglaubing Echtheit der Unterzeichner: doc20140718083643.pdf

 

 

 

 

ENDE und SCHLIESSUNG des Vereins zum 30.06.2014

 

Weitere Infos hierzu entnehmen Sie bitte nachstehenden Anlagen:

 

doc20140511131319.pdf     doc20140511131347.pdf     doc20140511131408.pdf

 

 

 

 

Das IVK ist unverzichtbar bei Agenturbeginn, wichtig während des Agenturbestands und entscheidend bei Agenturende!

 

Allgemeines

 

Lesen Sie über die Hintergründe, bewerten Sie unsere Ziele und nutzen auch Sie unsere Plattform zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung!

 

Werden Sie Mitglied, üben Sie Solidarität und nutzen Sie all die Vorteile einer unabhängigen, kompetenten Information.

 

Alles Gute wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie,

mit freundlichen Grüßen,

 

Ihr IVK e.V.

Vorstände und Mitglieder

 

Hintergründe

 

Das vielgestaltige Feld des Ausgleichsanspruchs ist seit Jahren von ungelösten Problemen verdunkelt. Das für die Vertreter drückendste Problem bestand über Jahrzehnte in dem von den Versicherern praktizierten mechanischen Abzug der Versorgung vom Ausgleich, gestützt auf AGB-Vertragsklauseln.

 

2002 hat der BGH dem automatischen Abzug ein Ende gemacht, wie auch auf die Notwendigkeit der individuellen Billigkeitsprüfung in jedem Einzelfall hingewiesen.

 

Eine Berücksichtigung einer versichererseits finanzierten Versorgung kann – so der BGH – nur im Rahmen der im Gesetz vorgesehenen Billigkeitsprüfung erfolgen. Tatsache ist, dass die Versicherer seither nie eine Billigkeitsprüfung mit pro und contra vorgenommen haben. Ausgleichsansprüche wurden seither fast ausschließlich nach den „Grundsätzen" abgewickelt.

 

Diese „Grundsätze" sind eben kein Handelsbrauch.

 

Durch die jüngste BGH-Rechtsprechung ist klar, dass Vertreter vertraglich nicht zu einer Anwendung der „Grundsätze" verpflichtet werden können Jeder Vertreter hat im Falle der Vertragsbeendigung das Recht, eine Ausgleichsbefriedigung nach gesetzlichen Kriterien zu verlangen. Ein Rezept, wie man dabei vorgeht, existiert bislang nicht. Daraus resultiert ein großer Informationsbedarf. Hier liegt vorerst ein wesentlicher Ansatzpunkt der Tätigkeit des Instituts für Versicherungskaufleute.

 

Die Unkenntnis und Hilflosigkeit, die viele Vertreter in punkto Ausgleichsanspruch bedrückt, erstreckt sich praktisch auf die spezifischen gesetzlichen Ausgleichsvoraussetzungen quer durch alle Sparten. So hat bislang noch keine Interessenvertretung z. B. einen Weg aufgezeigt, wie ausgleichsmäßig bei Gruppenversicherungsverträgen zu verfahren ist.

 

Kurz: Das weite Feld des Ausgleichsanspruchs ist durch zahlreiche Defizite gekennzeichnet. Diese stellen praktisch für jeden Vertreter ein Dilemma dar.

 

Unter dem Eindruck dieses als bedrückend empfundenen Mankos sind betroffene Kollegen in wiederholten Zusammenkünften zu der Erkenntnis gelangt, dass der jetzige Zustand nicht akzeptabel ist und dass deshalb Hilfe zur Selbsthilfe geboten ist. Denn wie sieht es denn aus? Die Bedienung mit brauchbaren Informationen von den Verbänden ist unzulänglich. Eine Interpretation der höchstrichterlichen Rechtsprechung und deren Bedeutung liegt nun seit Monaten immer noch nicht vor. Das alles war für insgesamt 20 betroffene Kollegen hinreichend der Anlass, das Institut für Versicherungskaufleute ins Leben zu rufen.

 

Das neu gegründete Institut will Vertretern mit zuverlässigen Informationen, brauchbaren Lösungsansätzen und Übermittlung von Erfahrungen zur Seite stehen.

 

„Denn Hand aufs Herz":

 

Ganz generell tut sich jeder Vertreter schwer, der als Einzelkämpfer dem Versicherer mit seinem Apparat gegenübersteht. Leicht steht einer da auf verlorenem Posten, weil Fachwissen fehlt, um bei rechtlichen Übergriffen gegenhalten zu können. Selbst Anwälte verfügen nicht immer über hinreichendes handelsvertreterrechtliches Know-how. Das Institut will den Mitgliedern im Bedarfsfall mit passenden Informationen aus Verlegenheit oder gar Not helfen, Kontakt zu geeigneten Anwälten herstellen und gegebenenfalls eine Prozesskostenfinanzierung anbieten.

 

Jetzt sollen alle selbständigen Versicherungs- und Bausparkassenkaufleute auf einfachem Wege Zugang zu den Informationen erhalten, die wirklich hilfreich sind!

 

 

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